Schutz für Kinder und Jugendliche

Schutz für Kinder und Jugendliche

Wenn in Familien soziale Krisensituationen explodieren, sind fast immer Kinder und Jugendliche die Leidtragenden, denn gegen Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung sind sie fast immer wehrlos. Aber auch der sogenannte „normale Familien-Alltag“ schließt solche Bedrohungssituationen für Kinder und Jugendliche nicht aus. Die Dunkelziffer ist immens.

Die MF will Notsituationen bei Kindern und Jugendlichen vermeiden und beseitigen. Sie unterstützt Präventionsmaßnahmen in Risikofamilien, in Schulen und bei Ärzten. Sie fördert Untersuchungen durch fachkompetente Mediziner bei Verdachtsfällen auf Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung sowie entsprechende Schulungs- und Aufklärungsmaßnahmen.

Schutz für Kinder und Jugendliche Risikofälle für Kindeswohlgefährdungen müssen frühzeitig und mit hoher Sicherheit erkannt werden. Es gilt, rechtzeitig zu handeln, von Frühwarnsystemen der Wirtschaft zu lernen und das Bekenntnis „Kinderschutz geht vor Datenschutz“ in die Tat umzusetzen. Aus diesem Grund unterstützen wir RISKID, ein datenbasiertes Risiko-Informationssystem für Kinderärzte, das Auffälligkeiten an jungen Patienten dokumentiert, dem „Ärzte-Hopping“ entgegen wirkt und Signalwirkung für gebotene Schutz-Maßnahmen hat.


Projektpartner in diesem Themenbereich: Kinderkompetenzzentrum des Instituts für Rechtsmedizin am UKE Hamburg . Kinder- und Gewaltschutz-Ambulanzen an der Charité Berlin und der Universität Mainz . Dunkelziffer e.V., Hamburg . Allerleirauh e.V., Hamburg . Deutscher Kinderschutzbund e.V., Münster.

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