Opferhilfe

Gewaltschutz

MF17_01.jpg

Bei Erwachsenen mit sichtbaren Verletzungen gehören ca. 8o % der Verursacher zum häuslichen / partnerschaftlichen Umfeld. Opfer häuslicher Gewalt sind nicht nur Frauen, sondern in ca. 20 % der Fälle auch Männer. Alle Gewaltopfer, ob durch Partner oder Dritte verursacht, benötigen mit Priorität eine fachärztliche Begutachtung und Dokumentation ihrer Verletzungen. Darüber hinaus erfordern ihre komplexen Problemsituationen aber auch Hilfen aus anderen Bereichen wie ärztliche Versorgung, Trauma-Therapie, Opferhilfe, juristische Beratung und Vertretung, soziale und finanzielle Hilfestellung und Ausbildung.

Die MF fördert ein Care and Case Management für Gewaltopfer. Spezialisten betreuen die Opfer über die Begutachtung und Dokumentation ihrer sichtbaren Verletzungen hinaus. Durch ein Netzwerk verschiedener Disziplinen soll erreicht werden, dass sich die Betroffenen für Hilfen öffnen, ihre Stärken und Handlungsmöglichkeiten erkennen, Abhängigkeiten überwinden und zu stabiler Selbständigkeit finden.



Opferhilfe

Jede Art von Kriminalität, ob Gewalttat durch Partner oder schwere Körperverletzung durch Dritte, Diebstahl, Vandalismus, Brandanschläge und alle Missbrauchsfälle, verursacht nicht nur körperliche Verletzungen und finanzielle Schäden, sondern hinterlässt bei den Opfern und ihren Angehörigen oft lebenslange psychische Schäden und Traumatisierungen. Fast immer sind auch Kinder direkt betroffen.

In solchen Notsituationen, die Menschen meist ohne eigenes Verschulden treffen, hilft die MF durch einzelfallbezogene finanzielle Unterstützung und trägt ergänzend zu anderen Organisationen, Justiz und Behörden zur Bewältigung oder wenigstens zur Milderung der Tatfolgen bei.

Projektpartner zu diesen Themenbereichen: Gewaltschutzambulanz an der Charité Berlin . Stiftung Opferhilfe Niedersachen, Lüneburg . Weisser Ring e.V., Hamburg.

Link Nächster Themenbereich